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8. Dezember - Frankreich

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Bûche de Noël; auch Weihnachtsbaumstamm - Foto: Muu-karhu

      

Joyeux Noël!


Eines der beliebtesten französischen Weihnachtslieder ist "Petit Papa Noël". Es entstammt dem Film Destins. Klicken Sie auf die Play-Taste, wenn Sie sich die Melodie davon anhören möchten.

Gänseleber und Bûche de Noël

Das französische Pendant unseres Weihnachtsmannes nennt sich Père Noel. Jener schlüpft durch den Kamin und stopft seine Geschenke in bereitgestellte Schuhe. Père Fouettard, unser Knecht Ruprecht, ist mit seiner Rute freilich weniger willkommen. Im Norden Frankreichs gibts die Weihnachtsgeschenke nicht selten schon am 6. Dezember, dem Nikolaustag, anstatt erst an Heiligabend.

Nach einem normalen Arbeitstag begehen die Franzosen den Heiligen Abend mit einem stundenlangen Mahl, mit Musik und Tanz. Im Gegensatz zu uns bleiben sie häufig nicht zu Hause, sondern feiern in Restaurants. Ganz allgemein kann man sagen, dass die Feier in Frankreich weniger besinnlich, dafür fröhlicher ist. Am 1. Weihnachtsfeiertag werden traditionell eine "Foie Gras" (Gänseleber) serviert, und ein "Bouche de Noel", einen Buttercreme-Kuchen in der Form eines Baumstammes gibt's als Dessert ... es schmeckt herrrlich...

Bei den französischen Weihnachtsbräuchen muss die Entwicklung im Elsass teilweise separat von Traditionen im übrigen Frankreich betrachten werden. Eine (der vielen) Legenden besagt, der Weihnachtsbaum wurde im Elsass erfunden. Urkunden bezeugen, sein Licht erstrahlte vor 1605 in dieser Gegend. 1840 wurde der erste Christbaum durch die Herzogin von Orleans in Paris aufgestellt.

"Bûche de Noël" (Weihnachtsklotz) wärmte in den anderen Gebieten das Zimmer. Der Feuerschein vertrieb die bösen Geister und die Asche wurde nach den Feiertagen auf das Feld gestreut. Reiche Ernte sollte der Glücksbringer bescheren. "Buche de Noel" erfreut als Schokoladen - Biskuitrolle die Leckermäuler unserer Generationen.

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Die französischen Krippenfiguren, die Santons, sind originelle Gestalten. Fröhliche Handwerker, Bauern, Fischer auch Wäscherinnen in der Kleidung des 19. Jahrhunderts überbringen Grüße an die Heilige Familie. Santons bedeutet "kleine Heilige". So schenken diese Meisterwerke den Helden des Alltags, den arbeitenden bzw. arbeitssuchenden Menschen, verdiente Hochachtung.

Begleitet von Père Fouttard (bzw. Hans Trapp im Elsaß) beglückte St. Nikolaus die französischen Kinder. Doch auch in Frankreich wurde Nikolaus entlastet und Père Noël (der Weihnachtsmann) trat in den Vordergrund. Er füllt in der Nacht zum 25. Dezember die blankgeputzten Schuhe der Kids.

      

Zu Frankreich allgemein:

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